Rohrbruch an der Riedleitung

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Der Spülkrater hat einen Durchmesser von gut 6 Metern.
Sicherung der Baustelle
Typisches Schadensbild an einer Spannbeton-Leitung. Durch Bruch der Armierung sprengt der Betriebsdruck die Leitung. Die Folge ist ein schlagartiger starker Wasseraustritt.
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Neue Riedleitung

In der Nacht zum Freitag (05. Mai) kam es an der Stockstraße unweit der Zufahrt zum Raunheimer Waldsee zu einem Rohrbruch der Riedleitung. Innerhalb kürzester Zeit fiel der Versorgungsdruck im nachgelagerten Netz.

Raunheim war unmittelbar davon betroffen. Von hier kamen kurz vor Mitternacht die ersten Störmeldungen. Die Folgen des Rohrbruches für die Versorgungssicherheit konnten dank der neuen Riedleitung jedoch schnell eingedämmt werden. Bereits 1,5 Stunden nach der ersten Störmeldung wurde der Versorgungsdruck durch den Bereitschaftsdienst der Hessenwasser wieder voll hergestellt. Der defekte Abschnitt der alten Leitung wurde abgeschiebert und die Versorgung über die neue Leitung wieder sichergestellt.
Der erste Teilabschnitt der redundanten Riedleitung von Rüsselsheim bis Raunheim wurde im September 2018 in Betrieb genommen und wird seitdem parallel mit der alten Leitung aus dem Jahr 1964 betrieben. Mit der Wiederherstellung der defekten Leitung wurde noch am Freitag begonnen.
"Der zeitliche Ablauf des Schadensfalles und das vergleichsweise geringe Ausmaß der Auswirkungen verdeutlichen, wie wichtig die weitere Umsetzung des Projekts redundante Riedleitung ist," betont Technik-Chefin Nicole Staude. "Darüber hinaus rückt so ein Schadensfall das Thema Zuverlässigkeit der Wasserversorgung, also die Resilienz der Versorgungssysteme, insgesamt in den Fokus."

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